Blasmusiker tagen in Frankenhardt-Gründelhardt

Gründelhardt. Mit vielen positiven Nachrichten wartete das Präsidium des Blasmusikverband Baden-Württemberg (BVBW) am vergangenen Samstag bei der 88. Landesvorstandssitzung in der Frankenhalle auf. Vorsitzende und Geschäftsführer aus den 22 Kreisverbände trafen sich dort und wurden musikalisch von der Musikkapelle Fronrot unter Leitung von Dirigent Armin Schlageter empfangen. Mit den Ehrengästen MdL Stephen Brauer, zugleich finanzpolitischer Sprecher der Partei, dem ersten Landesbeamten Michael Knaus in Vertretung für Landrat Gerhard Bauer und Bürgermeister Jörg Schmidt war auch die Landes- und Kommunalpolitik sehr gut vertreten.

Fotos: melle

Der Präsident des BVBW, Rudolf Köberle, freute sich über eine große Anzahl Vertreter aus den Blasmusik-Kreisverbänden im Land, die nach Frankenhardt-Gründelhardt gekommen waren. Gastgeber vor Ort war der Kreisverband Hohenlohe mit dessen Vorsitzenden Martin Karl Dasing. Dessen Verdienste um die Blasmusik definierte Bürgermeister Schmidt in seinem Grußwort gerne und erklärte den Gästen auch gleichzeitig die Vorzüge der hohenlohischen Landschaft. MdL Stephen Brauer versprach dem Landesverband den Rückhalt im baden-württembergischen Landtag: „Wir werden die Blasmusik im nächsten Haushalt des Landtages nicht vergessen!“, wofür er entsprechend Beifall erntete. Michael Knaus sprach dann noch für den Landkreis Schwäbisch Hall, ehe man dann in die umfangreiche Tagesordnung eintrat.

Das Musikzentrum Baden-Württemberg in Plochingen beschäftigt die Verbandsrepräsentanten seit vielen Jahren, aber nun wächst der Bau endlich in die Höhe und darüber berichtete der Landesgeschäftsführer Harald Eßig in Bild und Generalsekretär Prof. Dr. Hubert Kempter in Wort und Zahlen. Erfreulich ist es, dass man nach vielen Jahren der Vorberatungen und der Planung nun den Bau endlich sieht und der Neubezug für Mitte 2021 avisiert wurde! Nach jetzigen Berechnungen geht Generalsekretär Kempter davon aus, dass man sich im vorgegebenen Budgetrahmen bewegen wird. Mit den künftigen Mietern, Verbänden aus Musik und Gesang, ist man in abschließenden Gesprächen, so dass das künftige musikalische Kompetenzzentrum auf einem sehr guten Wege ist.

Neben dem Sponsoring für den Neubau beriet man in Frankenhardt-Gründelhardt auch über die Neuausrichtung im Bereich Medien und Kommunikation.  Gerade im Hinblick auf das Musikzentrum Baden-Württemberg in Plochingen ist dieser Bereich zusammen mit dem Außenauftritt des BVBW nach der Musik der Zweitwichtigste. Auch der Ablauf der künftigen Landesversammlungen, die im zweijährigen Turnus stattfinden, war Thema der Landesversammlung, ehe der Landesgeschäftsführer ausführlich über die 2020 erstmals stattfindende Blasmusik-Messe BRAWO berichtete. Die Messegesellschaft Stuttgart ist hier in enger Abstimmung mit dem BVBW und auch die Musikkapellen und -vereine des BVBW sind aktiv zur Teilnahme an Konzerten, Wettbewerb und Wertungsspielen aufgerufen. Daneben wird es Workshops und hochkarätige Auftritte geben, die die große Messe für Instrumente, Noten und Zubehör effektiv ergänzen. Die Veranstaltung findet am 7. und 8. März 2020 statt. Umfangreiche Vorinformationen gibt es unter https://www.messe-stuttgart.de/brawo/

Nach dem Bericht des Generalsekretärs zu aktuellen Themen nahm Vizepräsident Karl Glöckler Stellung zum sehr wichtigen Thema GEMA, das alle Vereine ebenso betrifft wie die Versicherungen, für die er als Versicherungspate, zusammen mit Harald Essig, tätig ist. Für die Seniorenarbeit sprach Vizepräsidentin Monika Bormann zu den Teilnehmern.  Aus dem Fachbereich Musik berichtete der stellvertretende Landesmusikdirektor Thomas Stöhr. Besonders wichtig waren ihm auch die am 23. und 24. November stattfindenden Fachtagungen in Blaubeuren zu denen besonders musikalische Funktionäre der Verbände eingeladen sind. Walter Schiele klärte als Leiter des Fachbereichs Finanzen über wichtige Neuerungen auf, die im Bereich Künstlersozialversicherung oder der Ausgestaltung von Anstellungsverträgen für Dirigenten besonderes Gehör fanden. Beiträge aus dem Auditorium wiesen hier auf diverse gesetzliche Fallstricke hin, die sicher auch künftig das Landespräsidium beschäftigen werden.

Mit der Terminierung für die nächsten Landesvorstandssitzungen (25.4.2020 in Baltringen und 10. Oktober im Kreisverband Ulm-Alb-Donau) und der Landesversammlung am 17. und 18. April 2021 in Rottweil, endete die fast siebenstündige Versammlung, deren Ergebnisse nun die Kreisverbände in die knapp 1500 Musikvereine, Blasorchester, und Ensembles tragen werden, damit auch die Basis über den neuesten Informationsstand verfügt. melle


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