Es geht voran auf der Baustelle

Das Musikzentrum Baden-Württemberg unser wichtigstes Projekt für die Zukunft des verbandes und ein Leuchtturmprojekt der Amateurmusik für ganz Deutschland wird gebaut - definitiv und nun auch anschaulich!

Wenn man die vorigen Ausgaben der »Forte« gelesen hat, könnte man meinen, dasses ruhig geworden ist rund um unser Neubauprojekt »Musikzentrum Baden-Württemberg«.

Aber: Genau das Gegenteil ist der Fall.So fanden in den vergangenen Monaten viele Arbeiten zwar im Hintergrund statt (Stichwort Vertiefung der Fachplanung), es  ist aber zwischenzeitlich auch einiges »Leben«auf dem Baugrundstück in Plochingen vorhanden.Schweres Gerät hatte im Februar 2019 damit begonnen, zunächst Spundwände als Einhausung für den Kellerbau zuerstellen. An einer Stelle musste zur Eisenbahnstraßehin auch in Verbau gebaut werden,da ein Abwasserkanal zu nahe amGrundstück liegt.

Aushubarbeiten


Im Anschluss begannen die Bagger, die Erdeauf dem Grundstück zu verschieben und den benötigten Aushub für den Bau der beiden Kellerflächen der Gebäudeteile A und B herauszuschaffen.Der Auftrag konnte dem günstigsten Bieter, der Fischer GmbH aus Weilheim, erteilt werden. Die Vergabesumme lag bei 1,0 Millionen Euro. Die Spundwände,welche beim Aushub Stück für Stück wiederfreigelegt wurden, werden mittels Ankern zurSeite hin im Erdreich stabilisiert, sodass die Baugrube gesichert ist. Das noch anfallende Grundwasser wird mittels einer Aktivkohlefilteranlage gereinigt und direkt dem Neckar über einen Kanal, welcher beim Baugrundstückbereits vorhanden ist, zugeführt. Der Erdaushub wird noch bis Ende Mai auf der Baustelle vonstatten gehen, um im Anschluss Platz für den Rohbau zu machen.

Vergaben an regionale Unternehmen

Die Rohbauarbeiten konnten nach dem positiven Beschluss des Landesvorstands in Flein zwischenzeitlich ebenfalls vergeben werden.Für eine Vergabesumme von etwas mehr als4 Millionen Euro wurden diese an die FirmaWolfer und Göbel Bau GmbH aus Stuttgartvergeben. Je nach Wetterlage wird der Rohbauetwa acht bis zehn Monate in Anspruchnehmen. Unter anderem werden zwei Kräneals Hilfsmittel von der Baufirma eingesetzt,sodass ab Ende Mai schon von weitem sichtbar sein wird, wo unsere Baustelle in Plochingen ist.Grundsätzlich kann schon an den beiden ersten Vergaben im Baubereich konstatiert werden,dass bisher stets regionale Unternehmen zum Zuge gekommen sind. Es zeigt sich,dass es in der Region rund um den Großraum Stuttgart zahlreiche Unternehmen gibt, welche sich für einen Auftrag bei unserem Projekt interessieren und trotz voller Auftragsbücher akzeptable Angebote abgeben.

Tätigkeiten von Bau- und Wirtschaftsausschuss

Der Bauausschuss des BVBW überwacht undbegleitet den Baufortschritt gemeinsam mit unserem Projektmanager HerrnWehrmann. Zu diesemZweck wurden seit seiner Einrichtungvor knapp drei Jahren schon25 Sitzungen abgehalten.Die Zusammenarbeitmitden Architektendes Büros Lederer,Ragnarsdottír undOei ist geprägtvom gemeinsamenWunsch, den bisherigen »Entwurf« in seiner Gänze umzusetzen und das Musikzentrum Baden-Württemberg zu dem Leuchtturmprojekt für die Amateurmusiklandschaft werden zu lassen,welches Nachhaltigkeit und kulturelleSchaffenskraft miteinander vereint.Daneben arbeitet der ebenfalls durch das Präsidium eingesetzte Wirtschaftsausschuss daran, Grundsätze für einen wirtschaftlichen Betrieb des Hauses zu ermitteln. Die zentrale Aufgabe ist es, dass sich das Haus im Betriebletztlich selbst tragen kann. Da die Personalkostenim neuen Haus für den Betrieb, insbesondere der Beherbergung und Verpflegung, nicht zu unterschätzen sind, werden schon heute Rechenmodelle entwickelt, um aufwandsgemäße Nutzungsgebühren festzulegen.Hier ist stets zu berücksichtigen, dass unsere »Kunden« in der Hauptsache ehrenamtlichTätige bzw. Vereine sind, welche nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung haben. Wirsind uns aber sicher, dass wir hier eine ausgewogene Preisstruktur am Ende der Arbeit werden präsentieren können.

Ein Haus mit Wohlfühlcharakter


Wichtig ist, dass der Wohlfühlcharakter im Haus einen hohen Stellenwert hat. Dies musssich zum einen durch eine ideale Umgebung für das gemeinsame Musizieren und Fortbilden darstellen, zum anderen muss die Qualität der Verpflegung und Übernachtung sichergestellt werden. Auch das gemütliche Beisammensein nach getaner Arbeit darf nicht zu kurz kommen.Man kann aus den geschilderten Bereichen feststellen, dass noch einiges an Arbeit rundum den Neubau zu erledigen ist. Wir werden Sie in den folgenden Ausgaben der »Forte«auf dem Laufenden halten, damit der aktuelle Bautenstand für alle Mitglieder transparen tdokumentiert ist. Harald Eßig


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