34. Landesversammlung in Flein

Bei der 34. Landesversammlung wurde Monika Bormann zur Vizepräsidentin des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg gewählt. Aus dem Präsidium wurden auch Präsident Rudolf Köberle, Vizepräsident Karl Glöckler und Generalsekretär Prof. Dr. Hubert Kempter einstimmig in ihren bisherigen Ämtern bestätigt.

Aus dem Präsidium wurden auch Präsident Rudolf Köberle, Vizepräsident Karl Glöckler und Generalsekretär Prof. Dr. Hubert Kempter einstimmig in ihren bisherigen Ämtern bestätigt.

Die "Heilbronner Stimme" vom 8.4.2019 schreibt:

Neue Akademie ist Jahrhundertaufgabe

FLEIN Bei der Landesversammlung des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg steht 22,4 Millionen Euro teurer Neubau im Mittelpunkt

Jung und zunehmend weiblich: Der Trend bei den Blasmusikvereinen im gesamten Bundesland Baden-Württemberg läuft den
meisten Entwicklungen vieler Vereine in anderen Sparten konträr entgegen. „Wir haben uns intensiv mit dem demografischen Wandel auseinandergesetzt und unser Angebot entsprechend erweitert“, sagt der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Rudolf Köberle.


Bei der Verbandstagung am Wochenende in Flein stand aber ein ganz anderes Thema im Mittelpunkt: der Neubau der Akademie in Plochingen. Qualifiziert Ein qualifiziertes Angebot für die mehr als 1400 Musikvereine in Baden-Württemberg hat sich der Landesverband auf die Fahnen geschrieben. „Was uns derzeit allerdings fehlt, ist eine Akademie“, sagt Köberle. Die Einrichtung in
Kürnbach gibt es seit 2015 nicht mehr. Damals hatte sich der Verband für einen Neubau in Plochingen entschieden, weil die Sanierungskosten für die alte Akademie aus dem Ruder gelaufen wären.

Seit Februar beißen die Bagger in Plochingen zu. Rund 22,4 Millionen Euro wird das neue Gebäude voraussichtlich kosten. „Das ist eine Jahrhundertaufgabe“, sagt der Präsident. „Eine größere Investition hat es im gesamten Laienmusikverbandswesen in ganz Deutschland noch nicht gegeben.“ Das Land Baden-Württemberg bezuschusst den Neubau mit rund 10,8 Millionen Euro. „Sollte der Kostenrahmen nicht eingehalten werden können, kann auf eine weitere Million Euro zurückgegriffen werden“, sagt Rudolf Köberle. Dass das Land sich in dem Maße für die Akademie engagiere, sei unter anderem darin begründet, dass die Blasmusikvereine eine große gesellschaftliche Aufgabe hätten, so der Verbandsvorsitzende. „Immer dann spielt Musik eine Rolle, wenn etwas Besonderes für die Menschen passiert“, sagt Köberle. „Sie vermittelten den Menschen damit ein Gefühl von Heimat.“


Auch die Vereine beteiligen sich an den Kosten für die Akademie. Jeder bezahlt drei Jahre lang jeweils 250 Euro – in der Summe also 750 Euro. Darüber hinaus hat jedes Mitglied die Möglichkeit, sich an einer sogenannten Bausteinaktion an der
Finanzierung zu beteiligen. Um die Kosten zu decken, verkauft der Blasmusikverband Baden-Württemberg außerdem seine Geschäftsstelle in Cannstatt und die alte Akademie in Kürnbach. „Wir sind natürlich auch auf der Suche nach Sponsoren“, betont
Köberle. Ein zusätzlicher Kredit ist ebenfalls einkalkuliert.

Die Akademie wird ihren Schwerpunkt in der Qualifizierung von Führungspersonal legen. Im Fokus sind dabei in erster Linie Dirigenten. Sie müssten zum einen über hervorragende fachliche Kenntnisse verfügen. „Immer mehr Musiker in den Vereinen haben eine qualifizierte Ausbildung“, sagt Köberle. Mitunter kämen sie von Musikakademien. Darüber hinaus müssten Dirigenten sich in die Struktur eines Vereins einfinden können und somit über eine spezifische soziale Kompetenz verfügen. Neben Nachwuchsförderung und Qualifikation gibt Köberle ein weiteres strategisches Ziel aus: die Blasmusik in den größeren Städten
besser auszubauen. „Musikvereine sind Traditionsvereine. Im Dorf sind sie fest verankert. In einer anonymen Großstadt spielen sie leider nur eine kleinere Rolle.“ Von unserem Redakteur Wolfgang Müller


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