83. Landesvorstandssitzung des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg in Tübingen

Zur Landesvorstandssitzung traf sich am vergangenen Samstag im Sparkassen-Carré Tübingen das Präsidium des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg (BVBW) und die Vorsitzenden der 22 Kreisverbände, die in dieser Zusammensetzung die Landesvorstandschaft bilden. Präsident Rudolf Köberle konnte als Ehrengäste Landrat Joachim Walter, Dagmar Waizenegger Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur in Tübingen sowie Hans Lamparter als Vorstandsmitglied der Sparkasse Tübingen begrüßen.

Unser Bild zeigt: Das Präsidium des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg im Sparkassen-Carré Tübingen. Von links: Generalsekretär Prof. Dr. Hubert Kempter, Geschäftsführer Harald Essig, Leiter FB Medien Heiko Peter Melle, stellv. Landesmusikdirektor Thomas Stöhr, Leiter FB Finanzen Walter Schiele, Landesmusikdirektor Bruno Seitz, Präsident Rudolf Köberle, stellv. Präsident Dr. Josef Habelt, stellv. Präsident Karl Glöckler, Leiter Bläserjugend Baden-Württemberg Matthias Biegger, stellv. Landesmusikdirektor Horst Dölle

Den musikalischen Auftakt zu der vom Blasmusikkreisverband Neckar-Alb organisierten Veranstaltung gestaltete der Musikverein Derendingen unter der Leitung von Dirigentin Bernadette Glöckler.

Nach den ausführlichen Grußworten der Ehrengäste, die vor allem die Wertschätzung dem Ehrenamt gegenüber ausdrückten, stieg man zügig in eine umfangreiche Tagesordnung ein.

Als erstes und sehr wichtiges Thema behandelten die Teilnehmer das Bundeskinderschutzgesetz §72 und den Umgang in Verbänden und Vereinen damit. Joachim Walter bot sich als Vorsitzender des Landkreistages an, ein Konzept ähnlich dessen des Musikkreises Tuttlingen zu entwerfen und an die Kreisverbände herauszugeben.

Das Großprojekt "Musikzentrum Baden-Württemberg" erläuterte Eugen Höschele als Mitglied des Bauauschusses. Seine umfangreichen Informationen hatte er in einem Sachstandsbericht zusammengefasst. Ziel ist es, das Baugesuch noch im Jahr 2017 bei der Stadt Plochingen einzureichen. Dazu sind von zahlreichen Akteuren wie Bauauschuss, Geschäftsstelle BVBW, Architekturbüro Lederer/Ragnarsdottir/Oi und die Steuerungskommissionunter Leitung von Eugen Höschele. Besonders auch die Kontrollmechanismen erklärte Höschele, da ja der BVBW für das Musikzentrum Gelder des Landes Baden-Württemberg erhält. Hier ist man auch mit dem Amt für Vermögen und Bau in ständigen Gesprächen um alle Vorgaben zu erfüllen. Nach allen Informationen könnte Höschele den Schluss ziehen, dass das Musikzentrum Baden-Württemberg auf einem sehr guten Weg ist.

Der Präsident des BVBW Rudolf Köberle dankte Höschele an dieser Stelle für seine sehr wertvolle Arbeit, betonte aber auch, dass die grundsolide Arbeit wichtig sei um am Schluss ein qualitativ hochwertiges Musikzentrum zu haben, das auch den gesetzten Finanzgrenzen entspricht. Anregungen und Informationen aus den Mitgliedsvereinen und -verbänden heraus werden sehr gerne angenommen um das Projekt voranzubringen. Der Spatenstich zum Musikzentrum Plochingen wird am 19.11.2017 stattfinden. 

Die musikalischen Belange im Landesverband beleuchtete Landesmusikdirektor Bruno Seitz intensiv. Im ist es vor allem auch wichtig im Dialog mit den Musikern zu sein. Die Ausbildung der Dirigenten in den Kreisverbänden und im Landesverband war ihm ein großes Anliegen.

Für die Finanzen legte Fachbereichsleiter Walter Schiele einen Sachstandsbericht ab, der die Mitglieder zuversichtlich stimmte.  Dabei ging er auch auf die Finanzierung des Musikzentrums ein und erläuterte die ersten Finanzierungsschritte des Projektes. 

Der Fachbereich Medien wurde in der Sitzung vertreten durch FB-Leiter Heiko Peter Melle der zum einen über die aktuellen Tätigkeiten im laufenden Jahr berichtete aber auch dazu aufforderte Informationen für die Fachzeitschrift Forte einzureichen und auch die Facebookpräsenz des Landesverbandes mehr bekannt zu machen.

Die Bläserjugend Baden-Württemberg wurde durch deren Vorsitzenden Matthias Biegger repräsentiert. Auch er gab Informationen zu aktuellen Themen an die Kreisverbände. 

Der Bericht des Generalsekretärs Prof. Dr. Hubert Kempter schloss sich an die Fachbereiche an.  Das Deutsche Musikfest 2019 in Osnabrück war ein Schwerpunkt seines Berichtes zur Bundesvereinigung. Deren Umzug nach Berlin ist zwischenzeitlich unwahrscheinlich, da die BDMV eventuell auch ins Musikzentrum nach Plochingen mitgehen möchte.  Eindringlich gab Hubert Kempter bekannt, dass die Mitgliederstandsmeldungen der Verbände (!) allerspätestens zum 28. Februar 2018 abgeliefert werden müssen. Das heißt im Weiteren dass die Vereine ihre Mitgliedermeldungen bis zum 31. Januar bei den Kreisverbänden abgeben müssen.

Geschäftsführer Harald Eßig berichtete aus der Geschäftsstelle auch über personelle Angelegenheiten. Eßig berichtete ebenfalls über das Deutsche Musikfest und hielt weitere  Informationen und Allgemeines bereit. 

Zum Abschluss der Landesvorstandssitzung referierte der Vizepräsident Karl Glöckler über derzeit anstehende GEMA-Probleme in den Vereinen da er hier Sachbearbeiter des Verbandes ist. Besonders fehlende Literaturlisten vorbereite gemeldeten Veranstaltungen lagen ihm am Herzen. Auch die Vollständigkeit der Formulare ist seit 2017 immer wieder Thema, da die Behebung der Probleme viel Aufwand verursacht. Aber auch die Kreisvorsitzenden machten ihrem Unmut Luft über die Datensammelwut der GEMA und deren oftmals undurchsichtiges Handeln.

Bereits 30 Minuten vor der geplanten Zeit konnte Präsident Rudolf Köberle das Ende der Versammlung verkünden. Abschließend bedankte er sich beim Kreisverband Neckar-Alb, beim Musikverein Derendingen und der Sparkasse Tübingen für Gastfreundschaft.


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