Nachwuchs in den Vereinen ein Tag lang im Focus

Workshop der Spielleute und Musikvereine in Ummendorf

von links nach rechts: Simon Rakel vom Fachbereich Spielleute, Petra Diemar-Epple, Leiterin Fachbereich Spielleute im Blasmusikverband Baden-Württemberg, Reinhold Stritzelberger vom Fachbereich Spielleute, Matthias Laurisch, Workshopleiter und Jugendbildungsreferent der Deutschen Bläserjugend und Herbert Hutzel, Vorsitzender Fanfarenzug Ummendorf

Ideen und Vorschläge, Tipps und Rückfragen waren an der Tagesordnung beim Workshop mit den Themen „Nachwuchsgewinnung“ und „Woher bekomme ich Fördergelder“im Ummendorfer Gemeindehaus. 40 interessierte Vereinsvorsitzende sowie Jugendleiterinnen und –leiter aus den Kreisverbänden Biberach, Ravensburg, Sigmaringen und Balingen waren der Einladung gefolgt. Am Ende verabschiedeten sich die Seminarteilnehmender mit vielen Impulsen und zahlreichen Möglichkeiten im eigenen Verein gute und kontinuierliche Jugendarbeit und –förderung umzusetzen, aber auch Wiedereinsteiger und ältere Menschen für die Musik zu gewinnen. Es gab keine Patentrezepte, aber das war auch nicht die Erwartung der Ehrenamtlichen. Die Aufgaben sind jetzt in den einzelnen Vereinen die Ideen zu Taten werden zu lassen. Jugendarbeit ist in den Vereinen eine wichtige Säule der Ehrenamtsarbeit. In Zeiten immer vielfältiger Freizeitgestaltung, geänderten Formen der Schulbildung und sinkender Bevölkerungszahlen sind der Fortbestand und die Motivierung von Kindern und Jugendlicher für Spielleute- und Blasmusikvereine ein richtiger Dauerbrenner geworden.

 

Die Leiterin des Fachbereichs Spielleute und die Mitglieder des Fachbereichs haben gemeinsam mit der Musikakademie in Kürnbach einen kompetenten Seminarleiter gefunden. Matthias Laurisch ist Jugendbildungsreferent bei der Deutschen Bläserjugend in Berlin und konnte den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern einen fast nicht enden wollenden Strauß von Möglichkeiten präsentieren. Die Fragen der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte schon während des Workshops, dass die Ideen auf fruchtbaren Boden fielen und bereits weitere Schritte von den einzelnen ins Auge gefasst wurden.

 

Die Aufgabenstellung ist bei ganz vielen Vereinen die gleiche und deshalb sind wir froh, dass es eine solche Möglichkeit direkt vor der Haustüre gibt, freuten sich die Frauen und Männer, die ihre Freizeit für die Vereine in ihren Heimatorten einsetzen. Herbert Hutzel Vorsitzender des Fanfarenzuges Herzog Philipp von Schwaben Ummendorf und gleichzeitig Gastgeber des Seminars war begeistert von der Resonanz und konnte auch für seine Musikerinnen und Musiker einiges an Verwertbarem mitnehmen. Fachbereichsleiterin Petra Diemar-Epple lud gleich zu weiteren Fortbildungen ein. So werden die Organisatoren der Spielleute sich bei einem Probenwochenende im Kloster Bonlanden musikalisch weiterbilden. Um bei Festzügen und anderen musikalische Veranstaltungen nicht nur einen guten Ton abzugeben, sondern sich auch als Gruppe gut zu präsentieren, folgt im Mai ein Workshop zum Thema „Musik in Bewegung“.


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